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Löwenzahn- Taraxacum off.

Hagebutte - Fruct. Rosa can.

Große Klette- Arctum Laapa

Löwenzahnwurzel ist ein gutes Tonikum für die Pferdeleber. Sie kann mit Wasser aufgekocht und dann als Tee übers Futter gegeben werden.  

Hagebutten sind Vitamin C Bomben und regen das Abwehrsystem  an, wirken aber auch entzündungshemmend.

Die große Klette ist eine beeindruckende, königliche Pflanze. Klettenwurzel wirkt hautheilend, haarwurzelstärkend und gegen Schuppen. Innerlich bei Magengeschwüren.

Im Herbst, wenn sich die Säfte der Pflanzen in  ihre unterirdischen Teile zurückziehen, greifen die Kräuterkundigen zum Spaten. Es ist die Zeit der Wurzelernte.

Manche Heilpflanzen wie etwa der Eibisch, der Löwenzahn oder die Klette weisen ein relativ ausgeglichenes Vorkommen von Inhaltsstoffen von der Frucht oder Blüte über Blatt und Stängel bis zur Wurzel auf. Bei den meisten variieren die Inhaltsstoffe jedoch. Viele Heilpflanzen haben besonders inhaltsstoffreiche Wurzeln. Sie tragen dieses Kennzeichen bereits im Namen, wie die Engelwurz oder die Meisterwurz. Auch beim Baldrian, beim Enzian und beim Liebstöckel, bei der Brennnessel, dem Löwenzahn oder dem Ampfer wird die Wurzel geerntet. In der chinesischen Kräutermedizin schreibt man vielen Wurzeln stärkende und belebende Eigenschaften zu. Bekanntestes Beispiel hierfür ist die Ginsengwurzel. Doch auch in der chinesischen Küche werden Wurzeln, wie der Ingwer oder die chinesische Engelwurz, sowie Wurzelgemüse in winterlichen Suppen mit gekocht, um den Organismus zu stärken.

Für Pferdehalter sind die Löwenzahnwurzel, der stumpfe Ampfer, die Baldrianwurzel und die Klettenwurzel interessant. Löwenzahnwurzeln regen Stoffwechsel und Abwehrkraft an und sind eine Wohltat für Pferdesenioren und Pferde mit Stoffwechselproblemen wie Hufrehe. Die Wurzeln des stumpfen Ampfer als Tee wirken schleimlösend bei Bronchitis. Baldrianwurzeln wirken beruhigend bei Anspannung, Nervosität und Stressanfälligkeit. Vorsicht, Baldrian ist dopingrelevant. Geben Sie   jeweils über einen Teelöffel der getrockneten Wurzeln einen großen Becher kaltes Wasser, kochen es auf und lassen es dann ziehen. Meerrettich stärkt das Immunsystem und lindert bereits bestehende Infekte. Außerdem löst er tief sitzenden Husten. Brennnesselwurzeln für zwei Wochen in Essig eingelegt und dann in Mähnen- und Schweifansatz einmassiert regen den Haarwuchs an und sorgen für schönes und kräftiges Haar. Am besten noch einige Klettenwurzelabschnitte zufügen!  Graben Sie die jeweiligen Wurzeln vorsichtig aus, schütteln Sie die Erde ab, waschen und zerkleinern Sie die Wurzeln und trocknen Sie sie.

Vergessen Sie über dem Graben aber nicht, auch einige Früchte zu ernten. Die Samen der Großen Brennnessel gelten als Stärkungsmittel.

Hagebutten und die Beeren des Weissdorns lassen sich ebenfalls gut trocknen. Beide werden von Pferden gern aus der Hand gefressen. Hagebutten sind kleine Vitamin C Bomben und die mineralstoffreichen Weißdornbeeren sind eine Wohltat für Pferdesenioren mit Kreislauf- oder Herzproblemen.


Wurzelwerk und späte Früchte Heilkräuterernte im Herbst-